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BISG Newsroom-Artikel: Einblicke, Eindrücke, Kontakte und eine Menge an Informationen rund um die IT-Sicherheit – BISG-Rückblick zur it-sa 2019

Die Veranstaltung ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Nicht nur über die ständig hinzukommenden Ausstellerflächen, auch die Foren und Podiumsdiskussionen rund um die Fachthemen der IT-Sicherheit sind um ein Vielfaches gewachsen.

Verbunden mit dem Messebesuch des BISG-Teams konnten wir mit unserem Mitglied, der qSkills GmbH & Co. KG aus Nürnberg, an deren Stand ein Mitgliedertreffen veranstalten, für dessen Organisation und Unterstützung wir uns im Namen aller herzlich bedanken möchten.

Der BISG e.V. hat im Kreise seiner Mitglieder - unabhängig, ob Aussteller oder Besucher - einige Stimmen rund um die Veranstaltung eingefangen, die Ihr hier in komprimierter Form nachlesen könnt.

Holger Ridinger

„Nach mehrjähriger Abstinenz lockte mich dieses Mal wieder die it-sa nach Nürnberg. Und dank der Medienpartnerschaft des BISG mit der it-sa war der Besuch sogar gratis - vielen Dank dafür!

Es ist schon beeindruckend, wie sich die Messe entwickelt hat – da braucht es eine gute Tagesplanung, um die Aussteller und Vorträge, die einen interessieren, mitzunehmen. Mich hat vor allem das Thema „Datenschutz“ mit seinen Berührungspunkten zur Informationssicherheit interessiert und auch dazu gab es sowohl etliche Aussteller (vor allem Softwareanbieter für IS- und DS-Managementsysteme) als auch interessante und informative Kurzvorträge. Auch der Unterhaltungswert kam mit Darth Vader, Transformer und Live-Musik mit Bühnenshow nicht zu kurz. Ein toller Tag, den man dann am Stand der qSkills beim BISG-Mitgliedertreffen mit netten Gesprächen angenehm ausklingen lassen konnte.

Herzlichen Dank an die tollen Teams von qSkills und BISG - bis nächstes Jahr!“


GORISCON GmbH

Auch in diesem Jahr zeichnet sich die it-sa mit starken Besucherzahlen und interessiertem Fachbesuch zu Europas leitender Messe für IT-Sicherheit aus.

15.632 Besucher konnten in vier Hallen mit 750 Anbietern aus 25 Ländern in den Austausch treten. Wie haben Unternehmen der IT-Sicherheitsbranche die Veranstaltung wahrgenommen? Denis Schorr, Geschäftsführer von GORISCON GmbH, ist zum dritten Jahr in Folge vor Ort und zieht eine Bilanz zur diesjährigen it-sa:

Markt und Unternehmen lernen. | Der Fachbesucher

„Unter Anbetracht der Menge an Neuerungen von Gesetzgebung und Richtlinien wirkt der Fachbesucher interessierter und informierter denn je“, Denis Schorr. Abseits des Rahmenprogramms werden tiefgründige Diskussionen zu Informationssicherheit und Datenschutz geführt. Kritische Fachbesucher stellen relevante Fragen zu wichtigen Themen und analysieren Ansätze von Lösungsanbietern für ihr Unternehmen.

Synergien schaffen. | Die Aussteller

Durch den Wissensstand und die Bedürfnisse von Fachbesuchern wird die Wichtigkeit von Synergien und holistischen Lösungen deutlich. 750 Aussteller bieten dem Fachbesucher herausragende, jedoch themenspezifische Ansätze zu diversen Herausforderungen der Unternehmenssicherheit an. Der Markt strebt nach holistischen Lösungen, um die Sicherheitsbedürfnisse von Unternehmen zu befriedigen. Anbieter müssen sich um Synergien bemühen. Sie müssen sich zugunsten des Kunden zusammenschließen, um ein holistisches Angebot zu präsentieren.

Automatisierung statt Digitalisierung. | Die Produkte

„Nicht nur bei Fachbesuchern, sondern auch auf Messeständen von Lösungsbringern haben wir das Thema „Digitalisierung“ als Kern-Kommunikationsthema beobachten können. Es ist gut zu sehen, dass sich eine große Vielzahl an Unternehmen mit digitaler Sicherheit beschäftigen. Wir wollen Sie dazu motivieren über den nächsten Schritt, die Automatisierung, nachzudenken“, Denis Schorr.

Wird die it-sa auch in 2020 Europas führende Fachmesse für IT-Sicherheit sein? Ein gemeinsames Ziel, der Schutz des Unternehmensgutes wird den Stellenwert der it-sa weiterhin stärken. Fachkräfte, Unternehmen und Lösungsbringer sehen einen klaren Mehrwert der gemeinsamen Tage in Nürnberg: abseits von Richtlinien und Gesetzgebungen ist der Austausch und das Verständnis von Anspruch, Herausforderung und Angebot das, was den Markt und entsprechende Lösungen weiterhin vorantreiben wird.

Was sind Ihre Learnings aus drei Tage it-sa?


freedom - Christian Zander und René Vierkorn

Die it-sa - wieder ein Stückchen größer geworden.

Nach wie vor ist die Stimmung zwischen den Herstellern super und auch das Netzwerken eine gute und runde Sache auf dieser Messe. Die Kunden und Messebesucher sind in der Regel vom Fach. Das macht die Messe für Aussteller zusätzlich reizvoll, da quasi jeder Gast an IT Security interessiert ist.

Allerdings ist die IT-SA jetzt entweder eine Halle zu groß oder einen Tag zu kurz. Für die Fach-Besucher hat die Messe meiner Meinung nach eine Größe erreicht, wo sie an einem Tag nicht mehr erschlossen werden kann und für zwei Tage zu wenig Inhalt vorhanden ist. Dies führt dazu, dass die Gespräche an den Messeständen kürzer und weniger gehaltvoll sind.

Die Besucher sind ungeduldiger und teilweise etwas gehetzt. Ich denke, sie ist ein Muss für jeden, der sich in der IT Security zu Hause fühlt. Die Messe Nürnberg wäre gut beraten, die IT-SA nicht weiter auszudehnen oder die Hallen thematisch zu sortieren.


Die qSkills Security Olympiade war Publikumsmagnet

Bei unserer Security Olympiade auf der it-sa 2019 konnten Besucher ihr Security-Wissen testen. Dieses standübergreifende Gewinnspiel mit attraktiven Preisen brachte beim Fragenbeantworten nicht nur Security-Wissen, sondern führte in weitergehenden Gesprächen zu intensiven Diskussionen zu aktuellen Sichterheitsthemen. TISAX®, ein von der Automobilindustrie definierter Standard für Informationssicherheit, ist zum Beispiel so ein spezielles Thema, zu dem qSkills Rede und Antwort steht sowie ein mehrtägiges Training anbietet.

Unsere Security Olympiade fiel auch den Mitgliedern des BISG auf. Erstmalig fand das BISG-Mitgliedertreffen direkt auf dem qSkills-Stand statt und somit entstanden lebhafte Gespräche rund um IT-Security-Themen. Eine Wiederholung des Treffens auf dem qSkills-Stand wird im kommenden Jahr wieder eingeplant.

Gespräche mit Messebesuchern zeigten, dass die Teilnahme am Congress@it-sa von vielen fest eingeplant war. Auch in diesem Jahr boten die fachspezifischen Vorträge tiefe Einblicke in relevante Themen der Cyber- und Informationssicherheit, wie zum Beispiel TISAX®, Social Engineering oder dem Secure Coding. Wie auch im letzten Jahr wurden die Fachgespräche zu diesen Themen und dazu passenden Trainings am qSkills-Stand fortgesetzt.

Die it-sa brachte es ganz deutlich ans Licht: Es gibt viele Fragen zum richtigen Umgang mit Sicherheitsproblemen und dazu, wie man sich am besten mit Wissen gegen die verschiedensten Angriffe wappnet. Unsere Kursberatung gab darauf die passenden Antworten und wurde deshalb während der gesamten Messe gut genutzt. Im persönlichen Gespräch haben wir exakt zur Fragestellung passende Trainings identifiziert.

„Wir haben auf der it-sa sehr viele Beratungsgespräche geführt und freuen uns, dass wir den Weiterbildungssuchenden rund um das Thema IT-Sicherheit die passenden Trainings aus unserem umfangreichen Angebot anbieten konnten. Wir sind auf das nächste Jahr gespannt!“ Christian Jacobs, Mitglied der Geschäftsführung qSkills GmbH & Co. KG


Kurz-Interview des BISG e.V. von Cäcilia Werling mit Anselm Rohrer, Geschäftsführer der Allgeier CORE GmbH

Managementsysteme sind gefragt

Cäcilia: Anselm, wie ist für Euch die it-sa gelaufen?

Anselm: Ein voller Erfolg. Wir mussten einige Interessenten bitten später nochmal vorbei zu kommen, da alle unsere Mitarbeiter im Kundengespräch waren.

Cäcilia: Gab es bei den Besuchern besondere Schwerpunkte?

Anselm: Während gerade im Mittelstand lange Zeit technische Einzelmaßnahmen vorherrschten, konnten wir dieses Jahr eine massive Nachfrage nach Unterstützung im Bereich Managementsysteme verbuchen. Sowohl in der Beratung, als auch bei den Lizenzen für DocSetMinder. Dies legt nahe, dass die ganzheitliche Steuerung der Informationssicherheit bei den Kunden angekommen ist. Bei den weiteren Angeboten war den Besuchern wichtig, dass sie sich in die Managementsysteme einfügen. Dass also Angebote aus Forensik, Awareness, Pentest und Technik, von vorneherein die Anforderungen der relevanten Rahmenwerke erfüllen. Dadurch sinkt der Individualisierungsaufwand.

Cäcilia: Lässt sich hieraus ein allgemeiner Trend ableiten?

Anselm: Ich weiß nicht, ob es sich hierbei um einen allgemeinen Trend handelt oder ob mein Eindruck durch die Besucher gefärbt ist, die speziell unseren Stand mit unserem Portfolio ansteuerten.


Gedanken von Dirk Pinnow, Hrsg. des Webmagazins „datensicherheit.de“

"Nach der Messe ist vor der Anstregung", bemerkt Dirk Pinnow. "Wir waren 2019 zum zehnten Mal hintereinander als Medienpartner mit einem Messestand vertreten." Eröffnet als „IT-SecurityArea“ der „SYSTEMS“ in München 1999, startete die „it-sa“ 2009 als eigene Messe in Nürnberg durch. Von den sehr übersichtlichen Anfängen in Halle 12 bis zur Etablierung als weltweit führende Plattform für Cyber-Sicherheit in vier Hallen war es ein anstrengender Weg.

Die Balance aus quantitativem und qualitativem Wachstum ist respektabel und lässt hoffen, dass nach der Wachstumsphase eine Konsolidierung auf hohem Niveau einsetzt. Die Messeleitung möge auch künftig allen relevanten Akteuren Platz bieten – dazu zählen auch wissenschaftliche Einrichtungen.

Die Stärke der „it-sa“ ist nicht allein die große Ausstellerzahl, sondern auch das anspruchsvolle Rahmenprogramm. BSI-Präsident Arne Schönbohm hat beim traditionellen Vorabendempfang darauf hingewiesen, dass der Erfolg der „it-sa“ anderenorts im vergleichbaren Fall zu Begeisterung führen würde – hierzulande sei nur höflicher Applaus zu vernehmen.

Seinen Aufruf zur Kooperation in Fragen der IT-Sicherheit und für ein Bekenntnis zum Standort Nürnberg kann man nur unterstützen.