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BISG Newsroom-Artikel: Nachlese it-sa 2018

Im Kreise unserer Mitglieder haben wir einige Stimmen aus Ausstellersicht eingefangen, die wir nachstehend als Kurzüberblick zusammengefasst haben.

1.) Ein Messerückblick von Carsten Pinnow & Dirk Pinnow, Herausgeber des Webmagazins „datensicherheit.de“

it-sa 2018: Erfolgreiche Etablierung und Fokussierung auf den Menschen

Bild: Frank Venjakob

Lt. Herr Frank Venjakob, Executive Director it-sa, NürnbergMesse, ist die „it-sa“ nunmehr die größte IT-Sicherheitsmesse.

Aus der damaligen „IT Security Area“ der „Systems“ in München wurde 2009 eine eigenständige Messe in Nürnberg, welche nun als die größte IT-Sicherheitsmesse weltweit gilt. [datensicherheit.de, 16.10.2018].

Seit 2010 sind wir mit unserem Webmagazin „datensicherheit.de“ Medienpartner der „it-sa“ in Nürnberg, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum mit verdientem Erfolg begehen konnte. Aus der damaligen „IT Security Area“ der „Systems“ in München wurde 2009 eine eigenständige Messe in Nürnberg, welche nun als die größte IT-Sicherheitsmesse weltweit gilt.

Von Peter Hohl als spiritus rector und seinem SecuMedia-Verlagsteam in der herausfordernden Startphase am neuen Standort mit großem Einsatz auf den erfolgreichen Weg gebracht, übernahm 2011 die NürnbergMesse die Messe in ihre Obhut. Herrn Hohl und dem heutigen Veranstaltungsleiter Frank Venjakob sowie den vielen engagierten Unterstützern im Hintergrund gebühren Dank und Respekt, am Standort Deutschland mit viel Initiative und Durchhaltevermögen ein solch bedeutendes Format etabliert zu haben.

Als sehr wohltuend haben wir es stets empfunden, dass die Verantwortlichen für konstruktive Kritik und konkrete Anregungen ein offenes Ohr zeigten – mögen sie diese Bereitschaft zum Wandel auch in Zukunft beibehalten, denn nach der Messe ist auch immer vor der Messe.

Umfassende Sicherheitskonzepte erforderlich

Bild: Martin Wundram (BSKI)

Martin Wundram (BSKI): KRITIS auch im Kleinen Chefsache – z.B. in der Arztpraxis

Wir haben uns bewusst der Datensicherheit verschrieben; die IT-Sicherheit ist für uns davon ein Teilgebiet, denn nicht erst die Ebene der Informationen gilt es zu schützen bzw. sicher zu gestalten, sondern eben bereits die Datenebene: Als Beispiel sei hierzu ein in nicht-lateinischer Schrift, vielleicht in Japanisch, verfasstes Datenblatt. Jeder, der des Japanischen mächtig ist, könnte daraus also Informationen gewinnen. Daher müssen schon die Daten, auch wenn man sie nicht selbst decodieren kann, geschützt werden.

Obwohl die „it-sa“ den Schwerpunkt IT-Sicherheit im Namen trägt, wurden in den Foren dankenswerterweise immer wieder auch ganzheitliche Aspekte der Datensicherheit behandelt, welche auch die immer noch relevante analoge Seite der Datenhaltung umfassen. Noch lange wird trotz aller Digitalisierung und Vernetzung das gewöhnlich Papierblatt im Format DIN A4 ein wichtiger Datenträger bleiben.

Hochkarätige Technik als sinnvolles Werkzeug für befähigte Anwender

Bild: DsiN MesseCampus@it-sa

„DsiN MesseCampus@it-sa“: Die Suche nach dringend benötigten Fachkräften

Bemerkenswert ist, dass die „it-sa 2018“ mit großer Klarheit die Kriterien und Komponenten für Datensicherheit im weitesten Sinne priorisiert und die richtige Reihenfolge, Mensch-Organisation-Technik, hervorgehoben hat.

Alle drei Komponenten sind wichtig, aber es gilt ihre Wechselwirkungen ins Kalkül zu ziehen und den Grundschutz dort zu verankern, wo er als Teil einer umfassenden betrieblichen Sicherheitsstrategie zunächst Eingang finden muss: beim einzelnen Bürger bzw. Verbraucher, beim Entscheider und Mitarbeiter…Erst wenn die Sensibilisierung für Risiken im Kontext des Erkennens der Chancen der Digitalen Transformation mental, emotional und kulturell fest etabliert ist, kann das Management entsprechend justiert werden, um schließlich nachhaltig geeignete Schutz- und Sicherungstechnologie auszuwählen und einzusetzen.

Ein technisches Produkt wie z.B. eine Verschlüsselungssoftware oder ein Backup-System dürfen nie Selbstzweck sein, denn anstatt der erhofften Lösung eines Problems könnten sie im Extremfall sogar zu einer „Verschlimmbesserung“ führen. Erst in befähigten Händen kundiger Menschen, die eine Sicherheitskultur im Alltag vorleben, wird hochkarätige Technik zu einem sinnvollen, zielführenden Werkzeug.

„Faktor Mensch“ als Roter Faden der „it-sa 2018“

Bild: „datensicherheit.de“-Herausgeber Carsten Pinnow

„datensicherheit.de“-Herausgeber Carsten Pinnow (3. v.l.) im Gespräch mit Kooperationspartnern

Der Mensch im Fokus eines auf Kooperation und Weiterbildung basierenden holistischen Sicherheitsansatzes wurde bereits am Vortag der „it-sa 2018“ sowohl beim „UP18@it-sa Award“ als auch beim traditionellen Empfang der Bayerischen Staatsregierung hervorgehoben.

Dieser Rote Faden zog sich durch die gesamte Messe – so auch durch unseren Standempfang bei „datensicherheit.de“ für das Cluster Industrie 4.0 bis hin zum „DsiN MesseCampus@it-sa“ und die diesmal von der IT-Sicherheitsexpertin Paula Januszkiewicz gehaltenen traditionellen „Special Keynote“ am dritten Messetag.

Immer wieder wurde dabei gefordert, dass praktikable IT-Security-Lösungen benötigt werden, welche ohne Performanz-Einbuße der Informations- und Kommunikationssysteme eine einfache Bedienbarkeit ermöglichen und so Anwendern den alltäglichen, selbstverständlichen Einsatz erleichtern. 

IT Security als Enabler der Digitalen Transformation

Bild: BSI-Präsident Schönbohm

BSI-Präsident Schönbohm: IT-Sicherheit als Basis der erfolgreichen Digitalisierung

Arne Schönbohm, der Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), hatte in seiner Ansprache auf dem Empfang am Messe-Vorabend die Zunahme der Gefahren durch Cyber-Kriminalität bestätigt und betont, dass wir hinsichtlich der Digitalen Transformation noch ziemlich weit am Anfang stehen.

Um so mehr ist es jetzt geboten, die Weichen richtig zu stellen und Angebote wie die „it-sa“ zu nutzen.Der BSI-Präsident hat mit Recht kritisiert, dass IT-Sicherheit noch immer zu oft als reiner Kostenfaktor angesehen wird – vielmehr sollte sie (in unserem Verständnis die Datensicherheit) als zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung und Vernetzung verstanden werden.

Schönbohms Bekenntnis „gemeinsam sind wir stärker“ als Aufruf zur Kooperation nehmen wir gerne weiter auf und richten diesen unsererseits an Anbieter von Produkten und Dienstleistungen, an Behörden und Verbände sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen im Umfeld der Datensicherheit.

Fotos: Dirk Pinnow


2.) Günter Esch, Geschäftsführer der SEPPmail Deutschland GmbH

"Die it-sa hat sich zu einer RICHTIGEN Messe entwickelt und beinhaltet alles das, was man von einer solchen erwartet. Es ist ein perfekter Platz zum Netzwerken innerhalb der Community für IT-Sicherheit. Das Publikum ist kompetent und weiß genau was es will. Die Gänge sind immer gefüllt und wir hatten drei volle Tage mit vielen guten und tollen Gesprächen von Anfang an, bis zum letzten Moment. Wir sind überaus zufrieden!", erklärt er und freut sich auf den Ausbau der Kontakte und Gespräche.


3.) Denis Schorr, Geschäftsführer der GORISCON GmbH

„Internet of Things, künstliche Intelligenz, spektakuläre Cyberangriffe und die ganz alltäglichen Herausforderungen jeden Mitarbeiters haben Sie und uns beschäftigt.

Mehr denn je beherrschten nicht nur die Probleme, sondern ganz gezielt auch die Lösungen die Gespräche der zahlreichen Aussteller, Speaker und Besucher. Den Besuchern wurde in diesem Jahr eine Vielzahl an neuen und weiterentwickelten Produkten präsentiert.

Hier zeichnen sich auch für die Zukunft immer mehr Herausforderungen und Wege ab, welche Unternehmen beschreiten müssen, um die physische und digitale Sicherheit von Daten, Mitarbeitern und Kunden zu verbessern. Mit der aktuellen Geschwindigkeit der technologischen Veränderung und den neuen Möglichkeiten der Vernetzung folgen völlig neue Bedrohungsszenarien.

Dazu ist nicht nur die Technologie ein wesentliches Element, sondern es bedarf vor allem eines ganzheitlichen und durchdachten Managementansatzes.

Die it-sa haben wir bei GORISCON genutzt, um unsere Management-Suite „embeddedGRC“ zum Management von Informationssicherheit, Datenschutz, Risikomanagement und Compliance vorzustellen.

Neben einer vollständig überarbeiteten Benutzeroberfläche wurden im Laufe des vergangenen Jahres weitere Optimierungen an Performance und Usability vorgenommen. Die Integration des Datenschutzmanagementsystems, des Security Incident Managements und eine intelligente Workflowsteuerung runden zudem das Bild ab.“

Ziel der GORISCON ist es ihren Kunden auch in Zukunft eine technologische Brücke bauen, um den steigenden Anforderungen und Sicherheitsfragestellungen systematisch zu begegnen und es zu ermöglichen den Fokus weiterhin auf das Kerngeschäft zu setzen, so Denis Schorr.