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Newsroom Artikel: Online-Seminar: Requirements Engineering - Foundation Level

Requirements Engineering Online-Kurs CPRE Foundation Level von unserer BISG-Expertin und Sachverständigen Dr. Andrea Herrmann

Fortbildungen und Zertifizierungsprüfungen im Bereich Requirements Engineering finden meist in Form von Präsenzkursen durch Bulimielernen statt. Darum hat BISG-Expertin Dr. Andrea Herrmann für den Bereich Anforderungsmanagement, wie es im Deutschen heißt, einen Online-Kurs entwickelt. Dabei können Sie sich als Teilnehmer/in die Zeit selbst einteilen und bei Bedarf Kurseinheiten so oft wiederholen, bis Sie sich im Stoff sicher fühlen.

Bereits im Herbst 2016 gestartet, erfreut sich der Kurs an regem Interesse und einer erfreulichen Teilnehmerzahl. Dennoch ist die Organisation des Kurses so gewählt, dass sich in kurzen Abständen neue Teilnehmer anschließen können.

Requirements Engineering ist ein strategischer Lösungsansatz für häufig auftretende Probleme, vor allem bei IT-Projekten. Diese Probleme sollen möglichst früh erkannt und vermieden werden. „Ziel ist es, die Wünsche und Bedürfnisse von Kunden und Käufern besser zu verstehen und erfolgreich in ein Produkt umzusetzen“, erklärt BISG-Expertin Dr. Andrea Herrmann. „Diese Situation haben wir sehr oft in der Informatik, aber auch im Maschinenbau oder allgemein im Ingenieurwesen. Im Vorfeld solcher Projekte werden entweder Kunden, für die ein konkretes Produkt entwickelt werden soll, befragt, oder man muss den Markt verstehen, um schon vor der Projektumsetzung zu wissen, was die Kunden später kaufen werden.

Grundlage für das Vermeiden von Fehlern in der Planungsphase ist eine tiefere Analyse der Anforderungen, die ein fertiges Produkt erfüllen muss. Ändern sich die Anforderungen, ist es gerade bei komplexen Projekten enorm wichtig, diese professionell zu verwalten. Dieser Aufgabenbereich war früher häufig dem Projektleiter zugeordnet, er beginnt jedoch, sich zu einem eigenständigen Fachbereich eigens ausgebildeter Experten zu emanzipieren. Deren Zertifizierung erfolgt durch das International Requirements Engineering Board (IREB), einer weltweit anerkannten Non-Profit-Organisation. Ihre Mitglieder stammen überwiegend aus der Industrie, der Beratung und der Forschung.

Bisher fanden Kurse und Zertifizierungen nach dem international anerkannten IREB-Standard fast ausschließlich als sogenannte Präsenzkurse statt. Diese haben jedoch den Nachteil, dass die Teilnehmer in sehr kurzer Zeit das Wissen aufnehmen und direkt im Anschluss eine Prüfung ablegen müssen. Das ist aus didaktischer Sicht aber nicht sinnvoll, da die Teilnehmer keine Zeit haben, das Gelernte zu verinnerlichen und anzuwenden. Darüber hinaus stehen sie während des Präsenzkurses in ihrem Unternehmen nicht zur Verfügung.

Portrait Andrea Herrmann

Im Vergleich zum Präsenzseminar hat mein Online-Kurs den Vorteil, dass die Teilnehmer zeitlich flexibler sind. Die zehn Theorieeinheiten können von überall aus besucht und die Übungen frei eingeteilt werden. Mit dem Kurs sind die Teilnehmer optimal auf die Zertifizierungsprüfung und den Einsatz des Requirements Engineering in der Praxis vorbereitet“, erläutert Dr. Andrea Hermann.

Der Kurs startet nach Absprache Jede Lektion kann vom Teilnehmer individuell gestartet, unterbrochen und flexibel abgerufen werden. Allerdings ist eine geplante Dauer bzw. ein Endtermin zur Planung und Abstimmung erforderlich.

Vermittelt werden die Grundlagen (Foundation Level) des Requirements Engineering nach dem internationalen CPRE-Standard des International Requirements Engineering Board.

Weitere Informationen zum Webinar auf Youtube oder per Mail an caecilia.werling@bisg-ev.de.

Zur Person: Dr. Andrea Herrmann ist freiberufliche Trainerin für Software Engineering. Sie hat mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in Lehre, IT-Projekten und in der Forschung. Sie lehrt u. a. an der Universität Heidelberg. Außerdem ist sie IREB-Supporterin, besitzt alle CPRE-Zertifikate (CPRE = Certified Professional Requirements Engineer), trägt regelmäßig auf Konferenzen vor und ist die Autorin von über 100 Fachpublikationen. Beim BISG ist sie als Sachverständige für die Schwerpunkte „Software Engineering Prozesse, Software-Qualität und –bewertung und Software-Dokumentation, -spezifikation und –anforderungen“ benannt.