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Newsroom Artikel: Bericht zur Sachverständigen - Schulung im April 2018

In der zweitägigen Schulung führte der Schulungsleiter und BISG-Experte Dipl.-Ing. Wolfgang Lehnigk-Emden die Teilnehmer der zweitägigen Schulung praxisorientiert in die Tätigkeit des Sachverständigenwesens ein.

IT-Sachverständigen-Ausbildung des Bundesfachverbandes der IT-Sachverständigen und -Gutachter e.V. (BISG) am 27. und 28. April in Mayen.

Mit dem Teilnehmerkreis von 13 Personen wurden hier Spezialisten aus den unterschiedlichsten Bereichen der IT auf Ihre neue Aufgabe vorbereitet.

Zielgruppe

Die Ausbildung fokussiert auf Fachinformatiker, Fachkräfte aus der IT, Elektroniker oder Angehörige anderer Berufe mit technischer Ausbildung, die mindestens 15 Jahre qualifizierte Tätigkeit in der IT-Branche vorweisen können und sich auf eine Tätigkeit im Sachverständigenwesen ausrichten möchten.

Durch die BISG-Schulung erhalten die Teilnehmer das notwendige Know-how, um die Tätigkeit als Sachverständiger ausführen zu können. Im Rahmen der Qualitätssicherung wurde hier auch das neu konzipierte, mehrstufige Mentoren-Programm vorgestellt, das die frisch ausgebildeten Sachverständigen in mehreren Schritten an die Aufgaben heranführt und begleitet.

Praxisorientierte Schulung

Großen Wert legt der Schulungsleiter Dipl.-Ing. Wolfgang Lehnigk-Emden hierbei auf die stetige Praxisorientierung, die er auf Basis seiner langjährigen Erfahrung vermittelt kann.

Herr Dipl.-Ing. Wolfgang Lehnigk-Emden ist seit über 31 Jahren als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Systeme der Informationsverarbeitung tätig und bereitet die Teilnehmer auf die Anforderungen vor, derer es bedarf, um als IT-Sachverständiger am Markt präsent zu werden.

Vermittelte Inhalte

Das Modul 1 thematisiert die Grundlagen mit den nachstehenden Inhalten wie Leistungen des Sachverständigen, der Sachverständige im Privatauftrag, der Ablauf des Mentorenprogramms, richtige und zulässige Werbung, Ablauf von Sachverständigenaufträgen, Inhalte des Sachverständigenvertrags, mögliche Einsätze ausserhalb von Streitfällen, typische Schriftsätze im Verlaufe der Auftragsbearbeitung sowie korrektes Verhalten des Sachverständigen gegenüber den Auftragsbeteiligten (Auftraggeber, Auftragsgegner oder Gerichtsparteien).

Mit dem Modul 2 werden die künftigen Sachverständigen an Themen wie den korrekten Ablauf eines Ortstermins, Aufbau und Inhalt eines (BISG-)Gutachtens und die richtige Gutachtenformulierung und die wesentlichen Inhalte herangeführt.

Zertifikat

Im Anschluß an das Absolvieren der beiden Module erhalten die Personen die Teilnahme an dieser Ausbildung mit einer BISG-Urkunde bescheinigt.

Den Abschluß der zweitägigen Veranstaltung bildet dann die Prüfung, die einen theoretischen und praktischen Teil beinhaltet.

Mit Bestehen dieser Prüfung und der Erfüllung der Zulassungskriterien erfolgt die Benennung mit dem Titel "BISG-Sachverständiger".